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<pre>Da sich die Visiere beider Teams nach der Halbzeit weiter öffneten, wurde bei der Umsetzung dieses Vorhabens allerdings auch eine große Schippe Glück gebraucht: Nach zwei Alu-Treffern und einen vergebenen Elfer blickte Bayer am Ende auf eine Partie zurück, die nicht zwangsläufig verloren gehen musste.  <p> Immerhin auf dieser Position ist es den 98ern jedoch gelungen, die offen gewordene Stelle mit einem Wunschkandidaten zu besetzen: In Bielefeld wurde Norbert Meier abgeworben, der mit seiner auch von etlichen Rückschlägen geprägten Vita tatsächlich ziemlich gut zu den Hessen zu passen scheint.  <p>  In der HDI-Arena ist den Gästen nach unserer Überzeugung aber zumindest ein weiterer Punktgewinn zuzutrauen. <p> Video: Labbadia ist beim HSV seit dem Wochenende offiziell Geschichte. Nun soll Markus Gisdol die Kastanien aus dem Feuer holen. (Quelle: YouTube/SPOX) <p>  Stattdessen sind mittlerweile auch die letzten Zweifler davon überzeugt, dass der Hauptstadtklub geradewegs auf die zweite Champions League-Teilnahme (nach 1999/2000) der Klubgeschichte zusteuert!  </pre>


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<pre>Wolfsburg ist hingegen super aus den Startlöchern gekommen, hat aber umso mehr nachgelassen. Nach dem 6:0 gegen Freiburg und dem 5:0 gegen Hertha staunte die Konkurrenz nicht schlecht, doch die Truppe von Niko Kovac ließ das Momentum mit einem 1:2 in Bremen und dem Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal bei Union Berlin verpuffen.  <p> Dennoch ist bei den Schwarz-Gelben noch nicht alles Gold was glänzt. Vor allem die erste halbe Stunde beim jüngsten Heimerfolg über die Hertha machte deutlich, dass der BVB auch unter Tuchel noch Probleme mit tiefstehenden Gegnern hat. Erst nach dem Führungstreffer durch Mats Hummels (27.) kam langsam aber sicher Schwung ins Dortmunder Spiel.  <p>  Noch stärker macht den Süddeutschen jedoch freilich die Tatsache zu schaffen, dass der im Sommer gen England gewechselte Firmino ein Vakuum in der Schaltzentrale hinterlassen hat: Gegen die Eintracht war 1899 weiter denn je vom einstmals praktizierten Hurra-Fußball entfernt. <p> Beide Teams legten einen mehr als sauberen Saisonstart hin und werden alles dafür tun, ihre Niederlagen-lose Serie aufrechtzuerhalten. <p>  Noch gespannter sind wir allerdings auf den Rückrundenauftakt in Köln, dessen Verlauf sich auch wenige Tage vor dem Anpfiff nur schwer vorhersagen lässt.  </pre> 


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<pre> Nachdem der Werkself jedoch bereits die wohldosierte Abwehrarbeit der Berliner ungewohnte Probleme machte, steht nun auch im Norden das Bohren dicker Bretter an — immerhin ist damit zu rechnen, dass sich der HSV erneut an der jüngst in Dortmund erprobten Defensivstrategie versucht.  <p> Bei den Schanzern ist die Hoffnung groß, dass der Gordische Knoten nun durchschlagen ist und der FCI eine Aufholjagd starten kann. Der nächste Schritt soll gegen die Niedersachsen gelingen, auch wenn Tobias Levels den zweiten Teil seiner Rotsperre absitzen muss. Romain BrÃ©gerie und Markus Suttner waren zuletzt angeschlagen.  <p>  Das jüngste 0:2 gegen Schalke hatte dann allerdings doch die schlechteste Platzierung der laufenden Saison zur Folge: Vor dem Gastspiel im Kraichgau muss der Aufsteiger nun erstmals mit dem 1Rang vorlieb nehmen — was zugleich eine bedrohliche Annäherung an den Relegationsplatz bedeutet. <p>  für Erfolgscoach Julian Nagelsmann, unter dem Hoffenheim in zwölf Begegnungen sage und schreibe 23 Punkte einheimste, ist das aber nicht genug. Der 28-Jährige will erst dann Entwarnung geben, sobald der Klassenerhalt auch rechnerisch im Trockenen ist. <p>  Hatte es etwa der Freiburger Top-Stürmer Nils Petersen im letzten Heimspiel selbst vom Elfmeterpunkt nicht vermocht, den Wölfen einen Treffer einzuschenken, leitete Anfang der Woche Keeper Schwolow mit einem fatalen Fehlpass den endgültigen Genickbruch bei den Rheinhessen ein.  </pre>


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<pre> Mit nur zwei Siegen aus den jüngsten zehn Liga-Spielen macht dem Wunder-Trainer aktuell die schwierigste Phase seiner noch jungen Karriere zu schaffen, die möglicherweise sogar erst in diesen Tagen an maximaler Fahrt gewinnt.  <p> Dass es im Audi-Sportpark mittlerweile flutscht, kommt jedoch schon allein deshalb ein wenig überraschend, weil sich an der Spielweise der Mannschaft eigentlich gar nichts geändert hat; nach wie vor scheint sich der FCI fast ausschließlich über seine Defensive zu definieren.   <p> Es war alles vorbereitet im „Bullenstall“. Unter dem Dach des Leipziger Zentralstadions waren bereits Konfettibomben angebracht. Der Leipzig-Plan war: Heimsieg, endgültige Qualifikation zur Champions League und Party! <p>  Da die Hamburger am Freitagabend den dritten Spieltag eröffnen, würde nun auch ein Erfolg gegen die Sachsen mit der vorübergehenden Übernahme der Tabellenführung belohnt. Selbst nach einem Punktgewinn stünde dem HSV für eine Nacht der deutsche Fußball-Himmel offen.  <p> Die bemerkenswerte Torschwemme auf beiden Seiten des Platzes wird von den Mainzern selbst — abgesehen vom kräftezehrenden Programm — vor allem auf die offensive taktische Ausrichtung zurückgeführt, die stets beiden Mannschaften jede Menge Gelegenheiten zum Knipsen lässt.  </pre>


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<pre> Obwohl fürth in jedem der besagten letzten fünf Heimspiele punkten konnte, gehe ich nach 90 Minuten im Zweifelsfall von einem mehr geschossenen Tor der Geißböcke aus:  <p> Seit jenem finalen Arbeitsnachweis sammelten sich in Leipzig, Leverkusen, Freiburg und Gelsenkirchen vier Niederlagen in unmittelbarer Folge an; zudem war auch dem zwischenzeitlich in Dortmund absolvierten Pokal-Krimi nicht der erhoffte Erfolg beschieden.  <p>  Bei ähnlichen Leistungen wie gegen Stuttgart spricht nur wenig gegen einen erneuten Punkterfolg gegen Schalker, die womöglich vor dem Revierderby Kräfte schonen wollen. <p>  Entsprechend ungünstig muss es da erscheinen, dass es der HSV nun abermals mit einem spielerisch deutlich besser aufgestellten Team zu tun bekommt: Auch nach der ärgerlichen 0:2-Überraschung gegen die Hertha wird die Werkself noch immer auf dem aussichtsreichen fünften Rang geführt.  <p> Schon zum Auftakt des Spieltags kämpft Schalke in der schier ausweglosen Situation als Tabellenschlusslicht gegen RB Leipzig um den nächsten Hoffnungsschimmer. Die drittbeste Offensive gegen die zweitschlechteste Defensive – die Karten sollten klar verteilt sein.  </pre>


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